Ein häfftiges Interview

Jeder hat sich wohl schon eins am Schuljahresanfang gekauft… Das Häfft.

Wir haben einen der Gründer, Stefan Klingberg, interviewt. Was er von seiner Schulzeit erzählt und weiteres könnt ihr hier lesen.

Falls ihr auch Fragen an ihn habt oder falls ihr unbedingt was über das Häfft fragen wollt schreibt es in die Kommentare

Bunker Blatt’l: Wann beginnen die Arbeiten an einem neuen Heft?

Normalerweise starten wir im Juli / August des Vorjahres, das heißt, wenn die Schüler sich in die Sommerferien verabschieden und dann mit dem aktuellen Häfft starten, fängt die Redaktion an, sich Gedanken über das nächste Häfft zu machen.

Ist in der nächsten Zeit etwas neues geplant?

Unsere häfftige Devise ist: Stillstand ist Rückschritt! Deshalb haben wir im vergangenen Jahr mit dem Häfft-Planer einen Schülerkalender für ältere Schüler neu entwickelt. In diesem Jahr haben gibt es die Vokabel-Häffte für Englisch in neuem Design und außerdem als A5-Quer-Variante mit 3 Spalten (auch für Leute, die es mit Englisch-Lernen richtig ernst meinen wg. Synonymen und so …). Und dann haben wir erstmals den Schulstuff Schülertimer heraus gebracht, einen sehr schicken und schlanken Schülerkalender, den wir bereits einmal neu drucken mussten. Für nächstes Jahr gibt es auch schon Pläne, aber die möchte ich noch nicht verraten! (grinst) Im Zeitalter des Internets bleiben auch Interviews in Schülerzeitungen nicht unentdeckt. Und Ihr könnt uns glauben, wir wurden schon oft von unseren weniger kreativen Mitbewerbern kopiert!

Wissen Sie schon wie das neue Häfft aussehen wird?

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Was für eine Auflage haben Sie?

Es gibt nicht DIE Auflage. Fast alle Artikel von Häfft erscheinen in unterschiedlichen Druckauflagen. Aber die Ausgabe des Münchner Hausaufgabenheftes hat ungefähr 40.000 Auflage, die bundesweite Version logischerweise ein Vielfaches davon.

Was ist Ihnen aus Ihrer Schulzeit am Bunker in Erinnerung geblieben?

Zunächst einmal, dass ich es hasse, gesiezt zu werden. (grins) Ansonsten sehr viel. Das war eine schöne Zeit. Damals war die Schule mit knapp 500 Schülern nicht so überfüllt wie jetzt. Und Andy und ich waren ja jahrelang beim Bunker Blatt’l und in der SMV tätig, da konnten wir uns richtig austoben. Und der beste Ort war das SMV-Zimmer mit legendären Schafkopf-Spezi-Runden in der Pause!

Und am liebsten mochte ich Sport und Englisch. Und ja, Andy und ich hatten keine guten Noten, dazu waren wir zu aktiv mit allem anderen.

Meine Lieblingslehrerin war Frau Freytag (Mathe, Physik), weil sie die coolste Klassenlehrerin war! Witzigerweise gibt es nur einen Lehrer, über den ich mich bis heute aufregen könnte. Das war ein großer frankophiler Gockel, der immer mit den Mädels herum flirtete und alle Jungs im Französisch-LK systematisch benachteiligt hatte, aber der ist eh schon längst weg und wahrscheinlich bald im Altersheim! Am prägendsten war interessanterweise eine Aushilfslehrerin (Frau Staudacher) in Ethik, die leider nur kurz da war. Wir haben mit ihr philosophische Themen besprochen, an die ich heute noch denke. Und das passiert oft!

Was waren Ihre Lieblingsfilme?

Quentin Tarantino war und ist bis heute einer meiner Lieblings-Regisseure. Ansonsten liebe ich innovative Formate wie „Victoria“ und aktuell „Games of Throne“.

Ihr Leben kurz zusammengefast.

Leben – Kindergarten – Gymnasium Fürstenried-West – Bunkerblatt’l – GFW-Hausaufgabenheft erfunden – Jugendzeitschrift MEPHISTO – München- und Bayernweites Hausaufgabenheft gemacht – Zivildienst – Studium der Soziologie abgebrochen – Firma Häfft-Verlag gegründet – Umzug nach Berlin (Andy ist in München geblieben) – Häfft-Media in Berlin gegründet – 2 Kinder bekommen – Fußballtrainer (Kinder und Jugend) geworden.
Und wenn sie nicht gestorben sind, verkaufen sie heute noch häfftige Kalender…

 

Vielen Dank für das Interview!

 

Falls Ihr noch mehr über das Häfft erfahren wollt schaut mal hier rein: http://www.haefft.de/

Lukas Förner

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